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Bachelorabschluss

Alles gleich macht die Bologna-Reform? Nicht ganz: Denn auch, wenn heute die allermeisten Studiengänge inzwischen auf Bachelor und Master umgestellt wurden, so gibt es doch auch hier einige Unterschiede. Wann der "Bachelor of Science" vergeben wird und wann der "Bachelor of Arts", erklären wir hier im Überblick. Und natürlich verraten wir auch, welche Gemeinsamkeiten alle Studienabschlüsse auszeichnet!

Die "Basics"

Grundsätzlich umfasst ein Bachelorstudiengang drei, dreieinhalb oder vier Jahre Regelstudienzeit. Entsprechend sind auch die Creditpoints geregelt: Für ein sechssemestriges Studium müssen 180 Points für den Abschluss erreicht werden, für ein achtsemestriges Studium 240 Creditpoints. Ein Großteil der Studiengänge ist heute auf sechs Semester Regelstudienzeit ausgelegt. Anders sieht es zum Beispiel an Kunst- und Musikhochschulen aus, dort wird der Bachelor meist erst nach vier Jahren Vollzeitstudium (und natürlich entsprechenden Leistungen) vergeben. Und noch etwas haben die verschiedenen Bachelorabschlüsse gemeinsam: Sie qualifizieren zu einem Masterstudium - zumindest theoretisch. In der Praxis nämlich wird immer wieder kritisiert, dass nur ein kleiner Teil der Studienbewerber auch einen entsprechenden, anschließenden bzw. aufbauenden Studienplatz erhält. Neben guten Noten gehören hier häufig auch spezielle Ausnahmeverfahren dazu.

Die Abschlüsse im Überblick

Die Bezeichnungen hinter dem Bachelor erklären, in welchem Fachgebiet man seinen Abschluss erworben hat. So bedeutet "Bachelor of Arts" keineswegs, dass man ein künstlerisches Studium absolviert hat. Vielmehr sind hiermit zum Beispiel geisteswissenschaftliche Fächer gemeint. Kunsthochschulen wiederum vergeben den "Bachelor of Fine Arts". Und mit einem "Bachelor of Science" schließen Studiengänge beispielsweise in Mathe, Physik oder auch Psychologie ab. Die Ingenieurwissenschaftler haben einen eigenen "Bachelor of Engineering", Rechtswissenschaftler schließen mit einem "Bachelor of Laws" ab.